Zwei Legenden und ein fulminantes junges Ensemble: Das Freitagsprogramm ist mit der Buchung der aus Ghana stammenden Percussion-Truppe Ayekoo Drummers vollständig.
Straubing/München, im Februar 2010 Der Jazz an der Donau-Freitag (16. Juli) steht in diesem Jahr ganz im Zeichen von afro-kubanischen und brasilianischen Tönen: Nachdem die Veranstalter bereits im Dezember die Buchung von Orquesta Buena Vista Social Club (feat. Omara Portuondo) und kürzlich das Engagement von Paula Morelenbaum & SWR BigBand (feat. Joo Kraus) bekannt gaben, warten die Organisatoren mit einem weiteren spektakulären Act auf – Ayekoo Drummers.
Die sechs jungen, seit ihrem neunten Lebensjahr gemeinsam musizierenden Percussionisten aus Ghana gehören zu den eindrucksvollsten Neuentdeckungen der letzten Jazz-Jahre. Kein Wunder, denn die Schüler des National Theaters Ghana brennen in ihren Darbietungen ein rhythmisches Feuerwerk ab, das seinesgleichen sucht. Ralph Huber, zweiter Vorstand von Jazz an der Donau e.V., über die neue Festival-Attraktion: „Wir wollten zu den beiden bereits hochgradig arrivierten Formationen am Freitag einen neuen frischen Namen. Einen Newcomer, der musikalisch mit Morelenbaum & SWR BigBand und dem Buena Vista Social Club dennoch künstlerisch auf Augenhöhe ist – und auch musikalisch dazu passt.“ Nachdem Huber die mit grandioser Dynamik trommelnden Ayekoo Drummers auf Youtube gesehen hatte (http://www.youtube.com/watch?v=iGsCYxHpQOw), war für ihn die Sache klar: „Das hat mich binnen weniger Takte überzeugt. Die Ayekoo Drummers werden auf dem Festival abräumen, da bin ich mir hundertprozentig sicher.“ So sicher, dass Huber das junge Sextett auf den Ehrenplatz um 23.00 Uhr buchte
Die Formation um Yaw Jacob Boamah spielt bereits seit acht Jahren zusammen. Sie mischen in ihrer Musik Tradition mit Moderne, explosive Percussion mit subtilen Flöten-, Xylophon- und Balafon-Klängen. Nach Auftritten bei den wichtigsten Events und Festivals in Afrika (u.a. in Marokkos National-Theater) und zahlreichen Fernsehauftritten gastierten sie 2008 erstmals in Europa. Darunter auch beim legendären Montreux-Festival. Ihre grandiose Show überzeugte die Veranstalter dermaßen, dass sie die Ayekoo Drummers erneut für 2009 einluden. Eine rare Ausnahme und dazu seltene Ehre, die bisher nur wenigen Künstlern zuteil wurde. Wann immer es geht, verfolgt auch der größte und bekannteste Fan der Formation ihre Auftritte: der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan.
Mit Paula Morelenbaum, der Grand Dame des Bossa Nova, präsentieren die Veranstalter von Jazz an der Donau ein weiteres Glanzlicht. Die legendäre brasilianische Sängerin gastiert am Freitag, den 16. Juli, gemeinsam mit der SWR BigBand und dem Special Guest Joo Kraus bei dem Traditionsfestival.
Straubing/München, im Januar 2010 Das Jazz an der Donau-Programm 2010 nimmt weiter Konturen an – mit einem weiteren Highlight. Nach Bobby McFerrin und dem Orquesta Buena Vista Social Club (featuring Omara Portuondo) präsentieren die Veranstalter jetzt Paula Morelenbaum & SWR BigBand, mit Special Guest Joo Kraus.
Kaum eine andere Sängerin ist so eng mit der Geschichte des Bossa Nova verwoben wie Paula Morelenbaum. Die 1962 in Rio de Janeiro geborene Künstlerin gehörte schließlich zur „Novada Banda“, der Formation von Bossa-Nova-Erfinder Antônio Carlos Jobim. Von 1984 bis zu Jobims Tod 1994 prägte sie mit ihrer weichen, einfühlsamen Stimme ganz entscheidend den Tonfall der brasilianischen Musik. Später war sie nicht nur für das musikalische Erbe Jobims maßgeblich verantwortlich. Sie sorgte mit innovativer Herangehensweise auch für die Weiterentwicklung des Genres. Ihren Weltruf festigte sie seit Ende der 90er Jahre durch verschiedene Solowerke, Alben gemeinsam mit Word Music-Star Ryuichi Sakamoto und der Formation „Quarteto Jobim-Morelenbaum“.
Begleitet wird die Brasilianerin von einer der besten Formationen der Welt – der SWR BigBand. Das in den frühen 1950er Jahren gegründete Orchester erspielte sich in seiner langen Karriere weltweit einen grandiosen Ruf. Dies beweisen nicht nur vier Grammy-Nominierungen, sondern auch Stargäste wie Phil Woods, Bob Mintzer, Frank Foster oder Clark Terry.
Auch für das Gastspiel gemeinsam mit Paula Morelenbaum beim Jazz an der Donau präsentiert die SWR BigBand einen Special Guest der Extraklasse: Trompeter Joo Kraus. Der Echo-Gewinner spielte u.a. bei Kraan, BAP, Xavier Naidoo, TabTwo; er komponierte u.a. für Tina Turner und sein erstes, gemeinsam mit der SWR BigBand entstandenes Solo-Album wurde ebenfalls für einen Grammy nominiert.
Mit Bobby McFerrin konnten die Veranstalter eine weitere Jazz-Größe für das Jazz an der Donau 2010 gewinnen. Der charismatische Sänger gastiert am Sonntag, den 18. Juli um 20.00 Uhr gemeinsam mit Roger Treece und dem European Chamber Choir beim Straubinger Festival. Ralph Huber: „Lange haben wir uns schon um ihn bemüht – jetzt geht der Traum endlich in Erfüllung.“
Straubing/München, im Januar 2010 Nach der Verpflichtung von Orquesta Buena Vista Social Club (featuring Omara Portuondo) für den Festivalfreitag (16. Juli) und Mnozil Brass (Sonntag, den 10.30 Uhr/Frühschoppen) präsentieren die Veranstalter von Jazz an der Donau eine weitere absolute Jazz-Legende: Vocal-Künstler Bobby McFerrin. Der 1950 in New York geborene Musiker gastiert am Sonntag den 18. Juli um 20.00 Uhr gemeinsam mit Roger Treece und dem European Chamber Choir im Straubinger Festzelt am Hagen. Ralph Huber, zweiter Vorstand von Jazz an der Donau e.V., über den neu gebuchten JAD-Star: „Wir haben uns seit einigen Jahren darum bemüht, Bobby McFerrin nach Straubing zu holen. In diesem Jahr ist es uns endlich gelungen. Für uns geht damit ein Traum in Erfüllung.“
So mancher wird Bobby McFerrin vor allem mit seinem 1988er Hit „Don’t Worry, Be Happy“ in Verbindung bringen. Zu Unrecht. Nicht nur, weil McFerrin zu diesem Zeitpunkt längst zu den größten Jazzsängern der Welt zählte, wie fünf Grammy-Awards belegen. Auch weil er im Anschluss an diesen enorm erfolgreichen Pop-Abstecher weiter konsequent höchst anspruchsvolle Musik im Grenzbereich zwischen Jazz und Klassik machte – und dabei weiter beständig Erfolge (und Grammys) einfuhr.
Bei seinem Konzert am 18. Juli (Beginn: 20.00, Einlass: 19.00 Uhr) wird er von dem von Roger Treece geleiteten European Chamber Choir begleitet. Im Mittelpunkt des Programms steht sein neues, im Januar 2010 erscheinendes Album „VOCAbuLarieS“. Tickets sind ab sofort für 55,00 Euro (inkl. Vvk-Gebühr, zzgl. Systemgebühr Online) erhältlich.
Die ersten Buchungen für das Jazz an der Donau 2010 stehen fest. Mit dabei: Orquesta Buena Vista Social Club und Mnozil Brass. Der Ticketverkauf startet am 4. Dezember 2009.
Straubing/München, im Dezember 2009Die Vorbereitungen für das Jazz an der Donau 2010 laufen auf vollen Touren. Mittlerweile sind auch die ersten Buchungen bestätigt: Am Freitag, den 16. Juli, wird – neben weiteren Acts – das legendäre Orquesta Buena Vista Social Club in Straubing zu Gast sein. Die durch den gleichnamigen Film zu Kultstatus gekommene Formation wird bei ihrer Europatour in 2010 von Omara Portuondo verstärkt – die einzige weibliche Protagonistin des Original Buena Vista Social Club. Ralph Huber, zweiter Vorstand von Jazz an der Donau e.V.: „Es ist für uns eine große Ehre, diese verdienten Musikgrößen nach Straubing zu holen. Ich bin mir sicher, dass sie für ein echtes Glanzlicht in der Geschichte des Jazz an der Donau sorgen werden.“ Über die weiteren Acts für den Festival-Freitag kann Huber derzeit noch nichts Konkretes sagen. Nur so viel: „Wenn wir schon die beste Formation Kubas hier haben, dann werden wir auch für passende weitere Bands sorgen. So viel kann ich schon verraten: Der Freitag wird eine sehr, sehr heiße Angelegenheit.“
Der Vorverkauf für den Festivalfreitag startet am 4. Dezember 2009. Tickets für das Orequesta Buena Vista Social Club feat. Omara Portuondo und die weiteren Bands kosten 42 Euro (inkl. Vvk-Geb., zzgl. Systemgebühr Online).
Heiß her gehen wird es auch am Festival-Sonntag. Auf vielfachen Wunsch präsentieren die Veranstalter zum Frühschoppen (am 18. Juli ab 10:30 Uhr) zum zweiten Mal die österreichische Kult-Formation Mnozil Brass. Die siebenköpfige Band um Robert Rother hat sich in den letzten Jahren als Garant für ein genauso anspruchsvolles wie originelles Konzerterlebnis in ganz Deutschland etablieren können. Ausführliche Portraits in Radio und TV steigerten den Bekanntheitsgrad der Formation zusätzlich: Heinz Huber, erster Vorstand von Jazz an der Donau e.V.: „Wer Mnozil Brass vor drei Jahren erlebt hat, wird wieder kommen, da bin ich mir sicher. Die Band hat hier einen sagenhaft guten Eindruck hinterlassen und viele Fans gewonnen.“ Tickets ab dem 4. Dezember für 28 Euro (inkl. Vvk-Gebühr, zzgl. Systemgebühr Online).
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